Damals und heute – Spielen

Weiter geht’s mit dem Projekt von Elke zum Thema Spielen :) . Sie stellt dazu folgende Fragen:

Welche Spiele habt ihr als Kinder gespielt (zu Hause und im Freien)? Hattet ihr viel Spielzeug? War der Spielwert damals höher? Habt ihr noch alte Spielsachen über die Jahre gerettet? Welche heutigen Spiele findet ihr gut?

Wenn ich so zurück denke, war ich am meisten in Lego und Playmobil verschossen, darüber hinaus hatte ich viele Spielzeugtiere, zwangsläufig Pferde (Gibt’s eigentlich irgendwelche Mädels, die NICHT irgendwann auf Pferde stehen oder gestanden haben? Ich kenn jedenfalls keine :D ). Darüber hinaus hatte ich auch ein paar Barbies, aber nicht sehr viele … Mit Puppen konnte ich generell wenig anfangen, meine Mutter erzählt heute noch mit Leidenschaft eine Geschichte, dass ich als Kind zu heulen begonnen habe, als meine Großmutter mir eine Puppe geschenkt hat :mrgreen: .

Eine Sonderstellung haben und hatten bei mir immer die Teddybären, den ersten bekam ich als Zweijährige geschenkt (Gibt ein Foto davon, deswegen weiß ich das so genau) – der ist mir auch heute noch lieb und teuer, auch wenn er schon ein wenig … alt ist :) (Ein paar von euch kennen das Foto vielleicht noch vom “Projekt 52″, da hatte ich ihn mal aufgenommen). In der Zwischenzeit habe ich eine hübsche kleine Sammlung zusammengebracht und sie dürfen alle abwechselnd meine Regale zieren ;) .

Was ich als Kind weniger gespielt hab, waren die Gesellschafts- und Brettspiele (Als Einzelkind ist das ein wenig schwierig, jemanden zu finden, der mit einem spielt), ich bin auch heute noch kein Fan davon, heute aber wohl eher, weil ich mir einfach keine Spielregeln merken kann – bin für sowas offensichtlich einfach zu dumm :D

Heute spiele ich eigentlich nur noch am Computer und am Handy zum Zeitvertreib, als wir unseren ersten Computer bekamen, war ich in einige der damals noch erhältlichen Arkade-Spiele sehr vernarrt (Nicht zu vergessen die Tricotronics, die wir als Volksschüler alle hatten und eifrig tauschten) – die mag ich auch heute noch, aber sonst kann ich mit den Games nicht wirklich anfreunden. Stundenlanges Zocken mit ein- und demselben Spiel vorm Bildschirm ist wirklich nicht meins, es wird mir da tatsächlich sehr, sehr schnell langweilig …

Rezension: Lady Bedfort

Eigentlich ist dieser Beitrag einer, den ich schon vor längerer Zeit – genauer gesagt im alten Jahr – schreiben wollte, aber zu viele andere Dinge sind mir hier dazwischen gekommen :( … Egal, jetzt ist die Zeit da, um euch über eine Hörspielserie, die ich im Herbst übers Internet entdeckt habe, zu erzählen: “Lady Bedfort“.

Gestartet ist die Serie im März 2007 beim Verlag “Hörplanet” und hat sich, wie ich vermute, mittlerweile zum bekanntesten Aushängeschild des Verlags gemausert. Aktuell gibt es 29 Folgen, Folge 30 und 31 sind noch im alten Jahr aufgenommen worden und werden sicherlich bald erscheinen.

Wodurch zeichnet sich die Serie aus? Grundsätzlich erinnert sie an die alten Schwarzweiß-Miss-Marple-Filme mit Margareth Rutherford in der Hauptrolle, in beiden Fällen ist eine etwas schrullige ältere Dame die Hauptfigur, die sich (meist) ungefragt in örtliche Fälle der Polizei einmischt. Im Falle von “Lady Bedfort” heißt die Figur aber Lady Clara Bedfort, die unterstützt von ihrem jungen Butler Max, Inspektor Miller bei verschiedenen Fällen mehr oder weniger offen bei der Lösung der Fälle hilft.

Das Niveau der  Geschichten selbst ist nicht immer gleich hoch, jedoch sind die meisten kurzweilig und in einer Stunde bequem zu hören, wenn auch die Handlung oft wegen der Zeit eher simpel gestrickt ist (Wenn sogar ich mal vorm Ende der Handlung draufkomme, wer der Täter ist, dann heißt das was :D ). So nach und nach beginnt man sich aber mit den Figuren anzufreunden, vor allem das freundliche humorvolle Geplänkel zwischen der Dame und dem Diener bleibt schnell in netter Erinnerung und macht Lust auf die nächste Folge.

Im Oktober 2009 ist leider die bisherige Sprecherin der Lady Bedfort verstorben, was zur Folge hatte, das eine neue Sprecherin mit Folge 27 eingestellt wurde. Inwiefern das Auswirkungen auf die Verkaufszahlen hat, konnte ich jetzt nicht feststellen, für meinen Geschmack ist es zwar gewöhnungsbedürftig, wenn auf einmal jemand ganz anderes redet, aber ich finde, dass man mit Sorgfalt gesucht und gewählt hat und dementsprechend das beste draus gemacht hat :) .

Fazit: Wenn ihr euch für Geschichten im Stil von Agatha Christie begeistern könnt, die mit wenig Action, dafür aber ruhig und bodenständig erzählt rüberkommen, kann ich euch diese Serie nur ans Herz legen :) .

Kaffeeluxus

Ich hab’s getan :D ! Ich hab Weihnachts- und Geburtstagsgeld zusammengeworfen und noch ein bißchen selbst drauf gelegt und mir heute Nachmittag eine Nespresso Citiz in weiß geholt (Der alte Designer in mir kann nicht anders, in einer hellen Küche macht sich das Ding in einer hellen Farbe einfach besser :lol: ).

Großer Vorteil: Wir haben das Gerät baugleich, nur in dunkler Farbe, in der Arbeit stehen, da musste ich also nicht viel umlernen :) . Und ich hab noch gleich ein zweites Mal Glück gehabt, beim Kauf der Maschine hab ich am vorletzten Tag noch den Gutschein über 50 Euro für Nespresso-Kapseln einheimsen können :) . Bin nach dem Kauf beim Elektrogroßhändler gleich in die Stadt zum Nespresso-Geschäft gedüst, um mich mit meinem Lieblingssorten einzudecken. Nachdem ich ja privat eher nur am Wochenende Kaffee trinke, wird dieser Vorrat hoffentlich auch ein Weilchen anhalten.

Übrigens: Es hätt nicht viel gefehlt und ich hätte mir auch noch entsprechendes Geschirr gekauft – von der Verkäuferin hab ich zwar zwei Nespresso-Tassen (die durchsichtigen) geschenkt bekommen, die sind aber nur aus Plastik und damit nicht ganz so schön wie die gläsernen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden und wer mir demnächst was schenken will, weiß nun wenigstens, was es sein darf :D

TweetMic vs. AudioBoo

Ich war gestern Abend noch ein bißchen ein Probierlaune, deswegen hab ich mit jedem der beiden Apps eine Aufnahme gemacht … Die erste ist mit AudioBoo aufgenommen, die zweite mit TweetMic. Nachdem ich ja außerdem absolut kein Gehör hab für die Qualität (Komprimierungen bei mp3s hör ich zum Beispiel erst heraus, wenn sie wirklich sehr stark sind), dachte ich mir, ich frage euch, was besser klingt :)

Aufnahme 1, in der ich unter anderem über das Buch spreche, das ich gerade lese:

Aufnahme 2, in der ich ein wenig über meine Kaffee-Vorlieben in jüngster Zeit erzähle:

Vom Handling ist mir ja eigentlich die App von AudioBoo lieber (Bei TweetMic muss man für die Zusatzfunktionen wie z.B. Foto hinzufügen bei der App zahlen), allerdings stört mich das Limit von fünf Minuten, beim Sprechen hab ich es grad mal geschafft, unter dieser Marke zu bleiben …

Audio, Twitter und spontanes Podcasting

Alle, die hier schon ein wenig länger mitlesen, wissen es: Ich habe vor einiger Zeit hier schon mal mit Podcasting experimentiert … Da ich aber generell kein Fan des ganzen Drumherums bin (beispielsweise schneiden, normalisieren, hochladen), hab ich mir überlegt, einfache, spontane und vor allem kürzere Aufnahmen zu machen (Wer hat schon Lust und Laune, jemand Wildfremdem ewig zu zuhören :D ). Zu diesem Zweck hab ich mir jetzt zwei Anbieter herausgepickt, die in den nächsten Tagen ein bißchen einem Test unterziehen werde, wer und was meinen Anforderungen am meisten entgegen kommt.

Da wäre zum einen einmal Audioboo, das offensichtlich auf ein ähnliches Prinzip wie Twitter setzt: Auf der Startseite hat man eine Timeline, in der die sogenannten “Recent Boos” (Ein Boo entspricht einer Podcasting-Episode) angezeigt werden. Holt man sich einen Account und verknüpft diesen mit einer E-Mail-Adresse, zu der man einen Gravatar hinterlegt hat, wird das entsprechende Bild sofort im Audioboo-Account angezeigt, ein nettes Feature, wie ich finde. Jeder Account bekommt automatisch eine eigene Seite, wo man als User sowohl per RSS als auch per iTunes-Link den Podcast abonnieren kann (Bei iTunes geht’s natürlich nur, wenn iTunes auch installiert ist). Audioboo stellt außerdem eine App fürs iPhone zur Verfügung, wo man seinen Podcast direkt aufnehmen und dann an Audioboo hochladen kann. Man hat hier auch die Möglichkeit, nach dem Hochladen das Update direkt an verschiedene Web 2.0-Dienste wie Facebook, Twitter, Tumblr oder Friendfeed zu schicken.

Der zweite Anbieter ist TweetMic. Im Gegensatz zu Audioboo muss man hier keinen eigenen Account anlegen, sondern nutzt direkt die Daten eines Twitter Accounts, um seine Podcast-Folgen zu verwalten. Auch hier gibt es eine App fürs iPhone. Im Gegensatz zu Audioboo, wo die Länge einer Podcast-Episode auf fünf Minuten beschränkt ist, kann man hier unbegrenzt plaudern (sofern der Speicher des iPhones vorher nicht schlapp macht) und dann die Aufnahme bei TweetMic hochladen. Da TweetMic eng mit Twitter zusammenarbeitet, wird hier das Update verständlicherweise nur zu Twitter gesendet, es gibt aber für Facebook-Interessierte von derselben Firma eine entsprechende App, die mit Facebook zusammenarbeitet: FaceMic.

Was die Qualität der Aufnahme angeht, scheinen beide Programme ungefähr mit derselben Komprimierung zu arbeiten, da sich beide Aufnahmen ca. gleich verrauscht anhören, wenn man mit dem eingebauten Mikrofon des iPhone arbeitet. Die nächsten Aufnahmen werde ich dann mit dem Headset machen, ich habe hier schon früher festgestellt, dass die Aufnahme als ganzes viel besser ist als ohne Headset.

Wenn alles gut geht, komme ich vielleicht damit auch dazu, wieder ein wenig regelmäßiger beim ZwitscherCast Folgen beisteuern zu können  …

Kontrollori

Eigentlich ist es schon vorige Woche passiert, allerdings ist mir gestern am Abend beim Heimfahren mit der Straßenbahn wieder eingefallen, dass ich das als fragwürdig empfinde … Und ich hab damit hier wieder eine Öffi-Geschichte parat :D

Auf dem Heimweg in die Stadt von einem Freund stieg ich an der Endhaltestelle der Straßenbahn ein und bin damit bis ins Zentrum gefahren. Auf dem Weg zu meinem Sitzplatz bin ich an zwei Damen vorbeigegangen, von denen die eine eine Art Touchpad in der Hand hielt und dachte mir schon, dass sieht nach einem dieser Kontrolleur-Geräte aus, mit denen jetzt immer direkt digital gespeichert wird, wenn sie jemanden erwischen. Nachdem sie außerdem zu zweit waren, war das ein weiteres Indiz (Sie sind jetzt mittlerweile meistens zu zweit und weiblich unterwegs).

Kurz vor der Stadt hat sich meine Vermutung dann bewahrheitet – sie sind aufgestanden, zu einer bestimmten Stelle in der Straßenbahn gegangen und haben angefangen zu kontrollieren. So weit so gut. Was mich aber mehr als verwundert hat, war die Tatsache, dass sie sich wie Adler auf die Beute auf die Teenager “gestürzt” haben – also eigentlich nur dem Klischee entsprechend die Leute kontrolliert haben, wo am ehesten die Schwarzfahrer zu finden sind. Natürlich haben dann ein paar zahlen müssen (Ich hab noch nie erlebt, dass in einer Gruppe Teenies wirklich alle einen Fahrschein gehabt hätten).

Für mich sah das wieder einmal mehr danach aus, als ob sie unbedingt ihre Quote erfüllen müssten – sprich genügend Schwarzfahrer erwischen müssen, um die Geldbeutel der Verkehrsbetriebe zu füllen. Ich habe bei der fraglichen Fahrt nämlich in der Mitte gesessen, hatte die Geldbörse mit dem Fahrschein drin in der Hand und sie sind an mir vorbei gegangen, ohne nach meinem Fahrschein zu fragen … Ist doch irgendwo ne merkwürdige Aktion, oder nicht?

Wer hat an der Uhr gedreht?

Die Frage stelle ich mir in letzter Zeit immer öfter … Anders kann ich mir es jedenfalls nicht erklären, dass wieder einmal Sachen liegenbleiben, die ich eigentlich schon längst erledigt haben sollte (Ich fürchte, es trägt die Arbeit im Moment nicht unerheblich ihr Scherflein dazu bei).

Die zweite Schattenseite ist, dass ich für einige meiner Hobbys immer weniger Zeit habe … Ich komme mit Müh und Not dazu, Podcast-Folgen zu hören (Wobei ich alle Abos bis auf eines mittlerweile aufgegeben habe, damit die Menge an Folgen, die ich nachhören muss, mir nicht über den Kopf wächst), von Hörbüchern will ich derzeit gar nicht reden (Aus demselben Grund habe ich jetzt auch mein Abo bei Audible aufgegeben, obwohl ich es eigentlich sehr mag) … Für normale Bücher reicht es derzeit auch nur am Wochenende, wenn das Wetter zum Zuhausebleiben einlädt.

Apropos Podcast: Vom Zwitschercast gibt’s auch wieder ein Lebenszeichen, wenn auch nicht von mir … Danke Björn, dass du das Projekt am Leben hältst! Ich gelobe hiermit Besserung, schön wäre es natürlich, wieder mit jemandem zusammen eine Aufnahme zu machen, aber wann ich dazu komme, steht ein wenig in den Sternen :( .

Hier im Blog bleib ich euch natürlich treu, keine Frage, dass ich nicht täglich schreibe, ist eh kein Geheimnis – und solange es Fotoprojekte gibt, gibt’s auch immer Updates ;) .

zwölf 2010: Januar

Es ist soweit, das erste Foto von insgesamt zwölf ist geschossen – und es sieht tatsächlich nach Winter bei uns aus (selten genug in den letzten Jahren, dass es in Graz so feste schneit, dass auch was liegen bleibt :D ).