Wiederauferstehung

Seid ihr Stammtisch-Hasser? Dann am besten nicht weiterlesen, denn um das geht’s mir jetzt :D … Ich hab mich zeit meines Lebens auch nicht wirklich für einen Liebhaber gehalten, bis ich vor 15 Jahren zum ersten Mal mich bei einem Treffen und der gleichzeitigen Gründung eingefunden habe. Und damit wären wir auch schon beim Thema – ursprünglich als Star Trek-Stammtisch zu einer Zeit ins Leben gerufen, wo man sich als Fan noch geniert hat, mit einem entsprechenden Shirt auf der Straße herumzulaufen (man könnte ja als Freak bezeichnet werden ;) ). Heute ist es ein Treffen für alle Leute, die sich für Phantastik aller Art begeistern können.

Vor ca. 5 Jahren begann dann meine sogenannte „dunkle“ Phase, eine Zeit, wo ich mich ernsthaft angefangen habe zu fragen, ob es mir noch Spaß macht hinzugehen – und ich einfach nicht mehr wusste, worüber ich mit den Schülern und frischen Studenten noch unterhalten sollte. Und wenn ich anfange, in Frage zu stellen, warum ich etwas tue, dann höre ich meistens auf damit.

Tja, und gestern war’s soweit – ich bin quasi mir selbst untreu geworden und wieder zu einem Treffen gegangen, gleichzeitig einem „Jubi-Dinner“, das die Gründung 1994 gefeiert hat. Und was soll ich sagen? Schön war’s! Mittlerweile sind viele Leute wieder aufgetaucht, die ich von früher her noch kenne – es war beinahe wie ein Heimkommen nach langer, langer Abwesenheit :) … Gemeinsames „Geburtstagskuchen“-Essen, alte Hefte des Stammtisch-Magazins anschauen, alte Fotos von früheren Aktivitäten „bewundern“ – und am Schluss auch von Leuten, die man nicht gekannt hat, gefragt zu werden, ob man sich wieder öfter anschauen lassen wird – es war fast so wie eine schöne warme Decke, die man bewusst oder unbewusst abgeworfen und wieder umgelegt bekommen hat :D .

Ach ja: Und sogar eine Journalistin war da, ein paar Leute befragen über den Stammtisch, wobei ich mich aber ziemlich im Hintergrund gehalten hab (Ich steh absolut nicht auf dieses in den Vordergrund Drängen für die Medien :D ).

Dies und das

Ich gestehe, mir fällt gerade kein gescheiterer Titel für einen Artikel ein, der kein bestimmtes Thema hat, sondern in dem ich einfach nur ein bißchen über die Dinge erzähle, die mich gerade beschäftigen …

Kurz mal zu meinen Geocaching-Fortschritten: Diese Woche am Dienstag hab ich den 50. Cache in meiner bisher eher noch kurzen Sucher-Karriere gefunden, eine gute Leistung für ca. zweieinhalb Monate, wie ich finde :D … In den nächsten Tagen werde ich allerdings wohl etwas kürzer treten müssen, das Wetter ist abwechselnd november-nebelig und grau oder es regnet – beides verführt nicht grad dazu, die eigenen vier Wände mit Begeisterung zu verlassen …

Darüber hinaus hat mich die erste Herbst/Winter-Erkältung erwischt, was keine besonders guten Aussichten sind, denn gewöhnlich habe ich im Winter entweder Erkältungen am laufenden Band oder gar keine, an irgendwas dazwischen kann ich mich gar nicht erinnern.

Wenigstens komme ich jetzt ein wenig zum Nachhören diverser Hörbücher und zum Lesen – Dan Browns aktuelles „The Lost Symbol“ hab ich mittlerweile zu guten zwei Dritteln verschlungen (geht ja auch auf Englisch gut und schnell zu lesen), es wird also sicher nicht mehr lang dauern und ich kann für euch wieder eine Rezension schreiben :D … Tja, und dann ging’s mir so durch den Kopf, dass man auf den Spuren von Dan Brown eigentlich einen Geocache verstecken könnte – tja, und was ist? So wie bei einigen anderen Ideen beim Caching hatte natürlich schon wer anderes die Idee vor mir … Obwohl ich mir die Suche auf den Spuren von Dan Brown besser als mehrstufigen Cache vorstellen könnte als als Rätselcache, wie es der Owner gemacht hat (Für diejenigen, die grad nicht wissen, wovon ich rede: Auf cachewiki.de steht alles „Lebensnotwendige“ zum Verstehen ;) ).

Apropos Dan Brown: Die deutschen Hörbücher sind nach wie vor ein Hammer, Wolfgang Pampel, die deutsche Synchronstimme von Harrison Ford (den ich mir ja trotz Tom Hanks viel lieber in der Rolle des Robert Langdon vorstelle) liest die Romane ganz fantastisch ;) .

Twitter und mobile Themes bei wordpress.com

Ein paar von euch haben’s vielleicht gemerkt – Wenn man mit iPhone oder Android ein Blog auf wordpress.com ansurft, wird die Seite mit einem modifizierten Theme angezeigt, das in etwa der Ausgabe des WPTouch-Plugins ähnelt … Durchaus praktisch, wie ich finde, gibt es doch viele Blog-Layouts, die auf den kleinen Bildschirmen der Handys eher – nun sagen wir mal: mau – aussehen :) . Standardmäßig ist diese Funktion eingeschaltet, wer’s nicht braucht, kann es im Dashboard unter „Darstellung“ bzw. „Extras“ deaktivieren.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, seine neuen Blogbeiträge direkt mit Link an Twitter bzw. an das Yahoo Profil zu senden. Yahoo dürfte wohl für die meisten weniger interessant sein, dafür aber das Twitter-Update. Diese Funktion ist für meinen Geschmack fast ein bißchen zu gut versteckt: Man findet sie in der horizontalen Menüleiste unter „Mein Konto“, dann „Meine Blogs“. Auf dieser Seite werden alle Blogs aufgelistet, auf denen man schreibt.

publicize
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Hier kann man dann aktivieren, wohin man seine Updates schicken will :) . Weitere Details findet ihr auf der englischsprachigen Support-Seite von WordPress zu „Publicize“.

Damals und Heute – Kommunikation

Damals & Heute Logo Kinder, Kinder, wie die Zeit vergeht – Elkes kleines Projekt geht in die nächste Runde :) . Dieses Mal geht’s um Kommunikation – nachfolgend ein Auszug aus Elkes Beschreibung zum Thema:

Briefe, Telefon und E-Mail sind sehr unterschiedliche Kommunikationsmittel – auch im zeitlichen Rahmen.

Hattet ihr oder eure Eltern/Großeltern damals ein Telefon? Wozu nutzt ihr heute hauptsächlich das Telefon (private Gespräche und/oder Behördenkram)? Habt ihr ein Handy und wenn ja, was muss es können? Erinnert ihr euch an Telefonstreiche? Hattet ihr früher Brieffreunde, habt ihr viel geschrieben? Schreibt ihr auch heute gerne Briefe? Und wenn ja, dann per Hand oder am PC, oder kommt es auf den Anlass an?

Hier fallen mir gleich mehrere Dinge ein :) … Aber schön der Reihe nach:

Zum Telefon: Als ich klein war, war das natürlich nur ein Wählscheibengerät und ich erinnere mich, dass ich immer wieder Probleme mit dem Hörer hatte, weil der für mich zum Reden und zum Hören anfänglich viel zu groß war :D … Das besondere bei uns war aber, dass man, bevor man die Leitung bekam, diese durch Drücken eines Knopfs quasi „reservieren“ musste, weil sich die Leitung vier Anschlüsse geteilt haben, man hatte also defacto einen Viertelanschluss :) . Hat jemand anderes telefoniert, war die Leitung einfach besetzt, und man musste warten, bis der andere mit dem Gespräch fertig war. Ich erinnere mich lebhaft, dass das eine Zeit lang zu ziemlich viel Frust geführt hat, weil einer der übrigen Teilnehmer aus beruflichen Grunden ziemlich viel telefoniert hat …

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Rezension: Indiana Jones and the Tomb of the Gods

Indiana Jones: Tomb of the GodsWie ihr vielleicht schon in der neuen ZwitscherCast-Folge gehört habt, habe ich mir am Wochenende in Frankfurt die Zeit auf der Buchmesse „vertrieben“ :) … Nebenher muss aber immer der Abstecher in den Comic-Laden meines Vertrauens sein, deswegen gibt es heute mal eine Rezension zu einem Comic. Zwangsläufig tendiere ich derzeit eher zu Tradepaperbacks, da ich nie so genau weiß, wann und ob ich wirklich alle Einzelhefte zusammen tragen kann.

Mitgebracht habe ich mir dieses Mal, und es war mir eine echte Freude, weil ich die Ankündigung für dieses Comic eh schon länger kannte, „Indiana Jones and the Tomb of the Gods“. Seit dem letzten Film um die Jagd nach dem Kristallschädel (Der meiner Meinung nach durchaus einige gute Szenen hatte, auch wenn er mit den drei alten Filmen natürlich zwangsläufig nicht mithalten kann) gibt es wieder einen neuen Schub an Material zu unserem liebsten Archäologen, neben dieser Miniserie gibt es auch neue Bücher, hab ich gesehen.

Aber zurück zum Comic, das freundlicherweise 1936 spielt und damit einen jungen Indy als Hauptfigur hat. Die Handlung als solches ist nicht neu – Indy wird anfangs von einem alten Forscher kontaktiert, der ihm einen von drei „Schlüsseln“ (eine Steinplatte mit alten und mysteriösen Symbolen darauf, die in drei Teile geteilt wurde) übergeben will. Ehe dies allerdings passiert, wird Indy von ein paar Nazis und einer sehr attraktiven Diebin verfolgt, die ihm für’s Erste diese Platte auch abjagt. Im Lauf der Geschichte versuchen sowohl Indy als auch die Nazis die restlichen Teile aufzuspüren, die den Weg zum „Anfang und Ende der bisherigen Welt“ weisen.

Alles in allem also eine Indy-Handlung, wie wir sie kennen und lieben :D . Weiterer Pluspunkt: Indy sieht sich tatsächlich ähnlich :D – nicht so selbstverständlich, denn oft genug müssen sich anscheinend die Zeichner so viele künstlerische Freiheiten nehmen, dass man den Charakter gar nicht mehr erkennt, wenn man nicht grad seinen Namen weiß. Dummerweise allerdings wechselt der Zeichner mit dem Wechsel in den vierten Teil der Mini-Serie, das fand ich dann weniger toll, weil dann auf einmal ein komplett anderer Stil zum Tragen kommt (Weiß der Kuckuck, warum das sein musste).

Fazit: Für Indy-Fans wie mich sowieso ein Muss und nachdem derzeit der Dollarkurs 1:1 auf den Euro umgerechnet wird, ist das TPB um 15 Euro preislich in Ordnung (Ich vermute, sollte es je eine deutsche Version davon geben, dass diese auch nicht günstiger sein wird). Gute Unterhaltung und ein Indy, wie wir ihn mögen :) .

Time to say Goodbye

Kerze

Ich habe heute Abend erfahren müssen, dass ein langjähriger Bekannter von mir, zu dem ich gut ein Drittel meines bisherigen Lebens eine relativ wechselhafte Beziehung hatte (In zehn Jahren war von Mögen bis Dämlich finden alles drin) gestorben ist … Er war wegen Krebs in Behandlung und ist ihm letztendlich auch erlegen, auch wenn er alles getan hat, um diesen Zustand in seinem Bekannten- und Verwandtenkreis geheim zu halten … Nächstes Jahr im Jänner wäre er 46 geworden, also kein Alter, um schon sterben zu müssen.

Ich hab ihn zwar in letzter Zeit nicht viel gesehen, aber irgendwie verbinde ich mit dem Stammtisch, den er gegründet hat, viele schöne Erinnerungen, auch wenn ich mich dort schon lange nicht mehr sehen habe lassen … Das Leben geht schon manchmal sehr, sehr merkwürdige Wege, manche Leute müssen schon so jung von uns gehen, andere werden 90 und älter, ohne ernsthaft krank zu werden.

Nächste Woche findet am Dienstag die Beerdigung statt und ich bin ernsthaft am Nachdenken, ob ich mich nicht am dem Tag wenigstens für zwei oder drei Stunden von der Arbeit loseisen soll, um seiner Frau und seinem Kind zu kondolieren bzw. mich von ihm zu verabschieden …

Designer-verliebt

Ich dachte ja immer, dass das mir nie passieren würde – nämlich dass ich mich in Mode eines bestimmten Designers verschauen würde … Im Grunde ist es mir auch nach wie vor egal, woher die Kleidung kommt, Hauptsache, sie gefällt und erfüllt ihren Zweck. Aus diesem Grund bin ich eigentlich auch jemand, der seine Kleidung seeehr lange hat (und das können dann schon mal 10 Jahre oder so werden, wenn es etwas ist, an dem ich hänge :D ).

Seit April gibt es allerdings bei uns ein Geschäft, dass unter anderem Shirts, Röcke, Hosen, Hemden, Kleider, Mäntel und andere Accessoires von Desigual verkauft. Ursprünglich in Barcelona beheimatet, wenn ich das richtig verstanden habe, zeichnen sich die einzelnen Stücke durch Farben- und Formenvielfalt aus und erobern damit so nach und nach unsere Städte.

Nachdem ich an dem Geschäft immer wieder vorbei komme, wenn ich in die Stadt gehe, war’s heute endlich soweit und ich hab mir ein wunderschönes Kleid dort gekauft :D . Wer sich mal ein Bild machen möchte, wie Desiguals Mode aussieht, auf der Seite axelundgaby.de gibt’s einige nette Abbildungen.

Leider gibt’s online keinen eigenen Store von Desigual, aber Haburi und Guna führen einige schöne Stücke von dem Designer – ich bin allein beim Ansehen schon in Versuchung, mir da auch einen hübschen Rock und/oder eine Tasche zu holen :D

Oktober: Bewegung

Illuminate P12Das Thema im Oktober – Bewegung. Im Verhältnis bin ich dieses Mal ziemlich früh dran, aber nachdem ich das Bild gemacht habe, dachte ich mir dann, das würde doch gut zum Thema passen. Es kann ja schließlich auch Wasser sein, das in Bewegung ist :) .

Darüber hinaus war das ein wunderbares Plätzchen, was ich wohl unter normalen Umständen gar nicht gefunden hätte … Offiziell wahrscheinlich gar nicht gewünscht, dass man da hinkommt (muss man schließlich dafür über ein Geländer klettern), aber dafür auch himmlisch friedlich :) .