Ich weiß schon, für die Sprüche “Früher war alles besser” bin ich noch zu jung
, aber ab und zu ertappe ich mich dabei, dass es mir gefällt, wenn ich etwas finde, dass sich seit meiner Kindheit nicht verändert hat, so wie dieses Geschäft hier:
Das ist ein kleiner Feinkostladen in der Grazer Innenstadt, wo ich schon als Kind hingegangen bin, um Bratenfett (aka Schmalz) für meine Oma zu holen, wenn sie uns in Graz besuchen kam.
Unlängst war ich wieder einmal dort, um mir ein kleines Töpfchen damit als Mitbringsel füllen zu lassen. Und musste dabei feststellen, dass sich dieses Geschäftchen nicht mal nicht verändert hat … Sogar die Besitzerin ist immer noch dieselbe, heute halt eine etwas ältere, schrullige Dame …
Irgendwie ist es einfach schön, wenn man weiß, dass ein paar Dinge noch existieren, auch wenn die Erinnerung daran locker 15 bis 20 Jahre alt ist
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7 Kommentare
Ja, damals…
Das wundervolle Gestern: das gewöhnliche Heute in der Erinnerung von morgen. (David Letterman)
Alles ändert sich so schnell, da kann man froh sein wenn solche Kleinode durchhalten.
Gruß Ise
Also wenn einer übers Alter stöhnen darf, dann bin das wohl mal ich… Der “alte” Leo!
Früher gabs auf dem Weg zur Arbeit, ca 500mtr davor, einen “Tante Emma” Laden. Ich bin morgens gegen 6 Uhr immer rein und habe mir dann 1) einen halben Liter Milch und 2) einen Schusterjungen mit Hackepeter geholt. Leider gibt es auch diesen Laden mittlerweile nicht mehr, wie ich vor ca. einem Jahr feststellen musste. Aber meine frische “Fassbutter” hole ich immer noch gerne auf dem Markt oder bei “Butter-Lindner”.
*mal_weghumpeln_geh*
LG aus Berlin
Mich wundert nur, dass der Begriff “Brötchen” auch in Graz verwendet wird. Dieser Begriff wird doch sonst nur in Deutschland bzw. von deutschen Touristen verwendet …
@Gedankenstrudel: Das Brötchen taucht hier in der Bedeutung “Sandwich” oder “belegtes Brötchen” auf
… Wie heißen die Dinger denn sonst noch?
So schöne alte Läden gibt´s bei uns in Flensburg nur noch sehr wenige. Hier geben sich die neuen Geschäftsinhaber fast jährlich die Klinke in die Hand !
Schade, denn auch ich kenne noch die kleinen Läden viel zu gut und muss gestehen, daß ich als kleiner Butscher gern für meine Ma in solchen “Tante”Emma Laden war, um einzukaufen und natürlich um von der Ladenbesitzerin immer ein kleines Extra für den kleinen Hosenmatz abzustauben.Auch hab ich da immer meine Paninibilder herbekommen!
Heute gibt´s hier nur noch große Einkaufsketten, wo man selbst für Plastiktüten, die nur die ersten 3 Meter vor der Ladentür überstehen ohne komplett zu zerreißen, weil man ne Mildchtüte und ´nen Pott Magerine zusammen hineingetan hat, löhnen muss!
Schade, ich vermisse die Gemütlichkeit, die ein Tante Emma Laden ausgestrahlt hat!
@mr-freeze:
Stimmt! Meine Mutter würde mich heute noch nicht zu einem richtigen Bäcker oder Fleischer schicken. Zu gut erinnert sie sich daran, dass das warme Brot oder der ofenfrische Fleischkäse angeknabbert war… *pfeif*
Hihi, das erinnert mich an den Fleischhauer, der bei uns um die Ecke war … Ich hab diesen Laden geliebt, der Geruch nach Wurst und Geräuchertem war prima. Und ab und zu hab ich auch ein oder zwei Scheiben Extrawurst geschenkt bekommen
…